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Reisen in Zeiten von Corona

Blick auf den Tittisee / Feldberg

Wie kann entspannter Urlaub trotz Hygieneregelungen in Baden-Württemberg aussehen?

Am 30. Juli beginnen die Sommerferien in Baden-Württemberg. Und da stellt sich in Zeiten von Corona die Frage, wie man den Sommerurlaub in diesem Jahr gestalten kann.

Der knapp drei monatige Lockdown war für viele Familien eine sehr große Herausforderung. Gemeinsam unter einem Dach mit Homeoffice, Homeschooling und die Kindergartenkinder, die rund um die Uhr betreut werden mussten. Da war die Freude auf den Schulbeginn nach den Pfingstferien von allen Seiten groß – endlich wieder ein Stück mehr in Richtung Alltag und Routine. Doch diese vermeintliche Ruhe hält nicht lange an, die Sommerferien stehen vor der Tür, was tun also mit der verdienten und langersehnten Auszeit?

Corona ist noch immer ein Thema, viele Reiseverbote sind zwar aufgehoben worden, aber das macht die Situation nicht gerade einfacher. Jedes Land bzw. in Deutschland sogar jedes Bundesland hat andere Regeln, Maßnahmen und Restriktionen jeweils auf die aktuellen Corona-Zahlen angepasst. Da kommt Unsicherheit auf und vor allem viel Recherche und Planung, auf die man gerne verzichten würde.  Wie also die Sicherheit der Familie mit den Wünschen und der langersehnten Auszeit unter einen Hut bekommen?

Wir haben 3 Reisetipps für einen entspannten Urlaub in unseren Jugendherbergen in Baden-Württemberg zusammengestellt

1. Es muss nicht immer ein langer Flug sein

Für viele bedeutet Urlaub gleich Sonne, Freizeitspaß und Meer in einem fernen Land. Wer hätte es gedacht, aber auch Baden-Württemberg kann diese Familien-Wünsche erfüllen:

Gutes Wetter im Ländle
1.515 Stunden lang scheint laut bw-jetz.de in Baden-Württemberg jedes Jahr die Sonne. Das ist deutscher Rekord.

Freizeitspaß im Südwesten Deutschlands
Aktivitäten en masse, direkt ums Eck: Auf der Schwäbischen Alb oder durch den Schwarzwald wandern, auf gut ausgebauten Fahrradwegen oder Mountainbike-Trails zu märchenhaften Schlössern und historischen Burgen radeln und in Städten wie Baden-Baden, Stuttgart und Heidelberg Kultur in ihrer ganzen Vielfalt erleben. Und manchmal ist die Jugendherberge sogar selbst das Highlight.

Ab ans „schwäbische Meer“
Auch auf südländisches Feeling muss nicht verzichtet werden:  Am „schwäbischen Meer“, dem Bodensee oder am Schluchsee kann am Wasser entspannt werden. Aber auch sich auf dem Tretboot treiben und danach beim Kanufahren oder dem Tauchkurs sich vom kühlen Nass erfrischen lassen.

Sprache & Kultur
Wer im Ausland gerne mal eine andere Sprache lernt, kommt im Süden Deutschlands sicher auch nicht zu kurz – denn hier gibt es alles außer Hochdeutsch. Wem sich bei schwäbisch oder badischem Dialekt sich die Nackenhaare kräuseln, dem wird mit schwäbischen Spezialitäten, wie Kässpätzle oder deftigen Schupfnudeln das Manko wieder wett gemacht. Und falls auch das nicht überzeugt haben gibt es ein kulinarisches Reiseangebot der DJH BW, extra auf die Corona-Situation zugeschnitten: Tagsüber auf Entdeckertour durchs „Ländle“ und jeden Abend eine warme Mahlzeit aus einem anderen Land.

2. Reiseziel für die ganze Familie

Die jüngeren Kids wollen spielen und Action, die Jugendlichen brauchen coole Spots für Ihre Social Media Kanäle und die Eltern wollen meisten doch einfach nur mal liegen und nichts tun. Wenn man nach den typischen Familienklischees geht, wird es schwierig dafür einen Ort zu finden, der das alles bietet.

Doch die gute Nachricht: Jede Familie ist anders und hat ganz individuelle Bedürfnisse und Interessen. Und dennoch gibt es diese Orte, die einem zumindest fast alles bieten können – auch in Baden-Württemberg und ohne ein überteuertes All-Inclusive Hotel buchen zu müssen. Die DJH-Jugendherbergen BW bieten für Ihre Mitglieder sehr familienfreundliche Übernachtungspreise an, kombiniert mit verschiedenen Rabattaktionen für Partnerangebote. In Zeiten von Kurzarbeit und erhöhter Arbeitslosigkeit auf jeden Fall ein Pluspunkt.

Zudem sind die Jugendherbergseltern vor Ort die besten Berater für die Reiseplanung. Man bekommt alles an Info- & Kartenmaterial, was für die verschiedenen Ausflüge benötigt wird. Dazu gibt’s ein leckeres und vor allem gesundes Lunchpaket.  Und wer mal die Schnauze voll von seinen Liebsten hat, kann sich abends auch mit anderen Familien zum Quatschen, Austauschen oder Spielen treffen. Das Gemeinschafsgefühl wird in den Jugendherbergen großgeschrieben. (Lest dazu auch den Erfahrungsbericht von Kirsten Kirsch in ihrem Blog.)

Die Liste der Besonderheiten der Regionen im Ländle ist lang: Urbane Städte, idylische Dörfer, Schlösser, Klöster, Höhlen, Mühlen,Türme, Wälder, Moore, Berge, Seen, Flüsse, Museen, Theater, Freizeitparks, Weinberge, Limes, Keltengräber, Pfahlbauten, UNESCO-Weltkulturerbe… Langweile kommt da keine auf, weder bei der Ausflugplanung, noch bei den Wanderzielen. Und sollte das nicht ausreichen, gibt es einige Jugendherbergen mit Übernachten in besonderen Locations. Zum Beispiel in einem ehemaligen Kloster, als „Burgherr“ und „Burgfräulein“ in alten Gemäuern oder ganz abenteuerlich in einem Baumhaus:

  • Burg Wildenstein
  • Schloß Ortenberg
  • Baumhäuser Hohenstaufen
  • Wasserturm Konstanz
  • Dominikanerinnenkloster Rottweil
  • Schwarzwaldhaus Jugendherberge Menzenschwand
  • Jugendherberge Veitsburg Ravensburg
  • Jugendherberge Burg Rabeneck

3. Hygiene-Regelungen beachten

Verreisen heißt auch sich anpassen. In diesem Jahr sind es eben nicht die kulturellen Gegebenheiten des Reiselandes, sondern die Corona-Bedingte Maskenpflicht, die Abstandsregelungen und die Hygienevorschriften. Oft klingt das aber schlimmer, als es sich vor Ort anfühlt. Eine Maske ist gewöhnungsbedürftig, das ist klar, aber man kann definitiv das Beste draus machen. Beispielsweise lädt das Gestalten und Nähen von Familienmasken zu einer Gemeinschaftsaktion vorab ein. Und die Vorteile, dass man sich im Urlaub auch wiederfindet und die Urlaubsfotos vielleicht nochmals ein Stück mehr zum Schmunzeln einladen.

Sich regelmäßig die Hände zu waschen und zu desinfizieren war grundsätzlich noch nie verkehrt und der Mindestabstand zu fremden Personen ist an heißen Tagen manchmal sogar ganz angenehm. Wer sich krank fühlt, der gehört sowieso ins Bett und nicht auf eine Reise. Sodass die Einschränkungen im Urlaub aufgrund von Corona eigentlich gar nicht so einschränkend sind. In der heutigen Zeit ist Rücksicht eben einfach wichtiger als Nachsicht.

Um die Hygieneregelungen an den Übernachtungs-Orten müssen sich die Gäste zum Glück nicht kümmern, sondern Sie nur einhalten. Die DJH Jugendherbergen-BW haben dafür im Hintergrund alles vorbereitet, damit sich jeder wohl und sicher fühlen kann. Zudem wurden flexiblere Stornobedingungen eingeführt, damit bei Krankheit auch kurzfristig keine Sorgen ums Geld entstehen.

Weitere Infos und Buchung:
https://www.jugendherberge-bw.de/wiedereroeffnung/

Seit 100 Jahren vertreten die Jugendherbergen Werte, die das Leben bereichern. Für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen. Die Gemeinschaft erleben wollen und aufeinander zugehen. Mutig. Auch mal übermütig.

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