Neues erproben

Neubau der Jugendherberge Bayreuth

Der Neubau der Jugendherberge Bayreuth geht in eine weitere entscheidende Phase. Nachdem einige Förderanträge im Sommer gestellt wurden, wurde nun auch der Bauantrag vorbereitet und soll bis Ende des Jahres eingereicht werden.

»Voraussichtlich werden wir im Sommer 2015 mit dem Bau beginnen«, prognostiziert Ralf Weixler, Fachbereichsleiter Bau. »Bis dahin liegt uns hoffentlich die Baugenehmigung vor.« Die Ausschreibungen werden im Frühjahr gemacht werden. Soweit der Plan, der die Inbetriebnahme des Neubaus auf das erste Quartal terminiert.

Doch das ist noch Zukunftsmusik, jetzt müssen erst einmal viele Details wie die behindertengerechte Arbeitsausstattung geplant werden. Denn schließlich wird in Bayreuth eine Integrationsjugendherberge entstehen, in der Behinderte mit Nichtbehinderten zusammenarbeiten. Das hat bauliche Konsequenzen und ist neues Terrain für das Team Fachbereichsleiter Ralf Weixler. Deshalb holen sich Architekten und Planer Expertenunterstützung aus dem Integrationsamt, um beispielsweise die Arbeitsbereiche in der Küche oder Rezeption behindertenfreundlich zu gestalten.

Unabhängig von Barrierefreiheit und ähnlichem wurde der Entwurf des Gebäudes vom Architekturbüro Lava noch einmal kompakter gestaltet und gedreht. »Wir hätten sonst direkt über einem Kanal gebaut, der durch das Grundstück verläuft. Das wollten wir vermeiden«, erklärt Ralf Weixler.

Die Veränderung wirkt sich jedoch nicht auf die Kapazitäten des geplanten Neubaus aus. Die Jugendherberge wird wie im bisherigen Entwurf in 52 Zimmern Platz für 180 Gäste bieten. Ein Großteil der Zimmer verfügt über Terrasse und Balkon. Dazu entsteht in der großzügigen Lobby, im Indoor-Sport- und Spielbereich, in den fünf Seminarräumen, auf dem Multifunktionalen Sportfeld sowie im großen Außenbereich Raum, um Gemeinschaft mit allen Sinnen zu erleben.

 

(Foto-Rendering: LAVA)

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