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Familienurlaub in der Jugendherberge Wolfstein

Ein Wolf guckt durch ein Fenster.

Babybett, Hochstuhl, kurze Wege: Wer mit Kleinkind reist, hat besondere Erwartungen an seine Unterkunft. Die Jugendherberge Wolfstein ist auf diese bestens vorbereitet. Auch dank des tierischen Waldbewohners, der die kleinen Gäste auf Schritt und Tritt begleitet …

Endlich mal mit der ganzen Familie verreisen: für ein paar Tage raus aus dem Alltag und hinein in ein unbeschwertes Wochenende ohne Wäscheberge, Kochen und andere Haushaltspflichten. „Seit der Geburt unserer Jüngsten sind wir noch kein einziges Mal als Familie verreist“, erzählt Papa Jochen Kirsch als er am Freitagabend aus dem Auto steigt. „Ich freue mich deshalb total auf diese Auszeit – bin aber auch gespannt, wie die Tage verlaufen werden. Vor allem, wie sich die Kinder vertragen und ob es ihnen gefällt.“

PERFEKT FÜR DEN FAMILIENURLAUB

Als Ziel für ihre Auszeit hat sich die fünfköpfige Familie aus dem Saarland die Jugendherberge Wolfstein ausgesucht: „Aus zwei Gründen“, erklärt Mama Rebekka. „Das Haus ist perfekt auf Familien mit Kleinkind eingestellt – vom Babybett bis zum Kinderbuffet fehlt es hier an nichts. Zum anderen aufgrund der tollen Lage im Königsland. Ich freue mich schon auf lange Spaziergänge mit meiner Rasselbande.“

CHECK-IN AUF AUGENHÖHE

„VOLL SUPER, DASS MAN SICH AM BUFFET SO VIEL NEHMEN DARF, WIE MAN WILL.“
„VOLL SUPER, DASS MAN SICH AM BUFFET SO VIEL NEHMEN DARF, WIE MAN WILL.“

Wie sehr sie den ersten Urlaub seit langer Zeit herbeigesehnt haben, ist besonders Mia (8) und Samuel (5) anzumerken. Während Lene (19 Monate) das unbekannte Umfeld noch skeptisch von Mamas Arm aus beobachtet, haben die beiden Großen längst die Rezeption gestürmt. Möglich macht’s die extra für kleine Besucher angefertigte Kindertreppe am Empfang. Samuel hat die zwei Stufen rasch erklommen: „Hallo, wir sind die Kirschs und wir machen hier Urlaub.“ „Willkommen“, begrüßt Empfangsleiterin Frau Mühlberger die kleine Reisegruppe. „Ihr seid zum ersten Mal bei uns zu Gast, nicht wahr?“ „Ja, stimmt“, nickt Samuel eifrig. „Was kann man denn hier so erleben?“ „Vieles! Wir haben in der Jugendherberge zum Beispiel zwei Spielplätze, eine Spielecke und im Umland kann man uralte Burgen besichtigen“, erklärt Mühlberger. „Genial“, findet Samuel.

JUGENDHERBERGE WOLFSTEIN: DER NAME GEHÖRT ZUM PROGRAMM

Auch bei Lene ist das Eis nun gebrochen: Der Plüschwolf auf dem Empfangstresen hat ihr volles Interesse geweckt. „Wooooolf!“, versucht die 19-Monatige das Kuscheltier in ihren Besitz zu bringen. „Wir befinden uns ja hier in Wolfstein“, erklärt Mühlberger. „Und der Wolf ist das Wahrzeichen unserer Stadt. Vielleicht habt ihr schon gesehen, dass er hier bei uns im Haus an ganz vielen Stellen seine Spuren hinterlassen hat.“ „Ja“, nickt Mia. „Direkt im Eingang da vorn steht eine Wolfsfigur, die fast so groß ist wie ich.“ „Und das an der Wand dort, das sind Fußabdrücke von einem Wolf?“, fragt Samuel. „Stimmt!“, nickt Frau Mühlberger. „Und wenn ihr gleich in euer Zimmer kommt, entdeckt ihr sicher noch mehr Spuren. Hier ist euer Schlüssel. Ich wünsche euch ganz viel Spaß bei uns!“

SCHLAFEN WIE EIN KÖNIG

Wenige Minuten später haben die fünf Kirschs ihr Familienzimmer im oberen Stockwerk erreicht: Ein großer, heller Schlafraum mit zwei Stockbetten und einer Bilderbuchaussicht auf das Königsland erwartet sie. Rechts und links gehen Türen zum Familienbad und einem weiteren Schlafraum ab. Ehe sich seine Geschwister versehen, ist Samuel auf das rechte Hochbett geklettert: „Meins! Hier schlafe ich!“ „Ich will das andere Hochbett“, entscheidet Mia und wirft sich prompt in die Kissen. „Voll cool, hier können wir uns die ganze Nacht Geschichten erzählen.“ „Und wir?“, fragt Papa Jochen. „Habt ihr auch an uns gedacht?“ „Guck doch, Papa“, sagt Mia. „Da ist doch noch ein Schlafraum für Mama und dich.“ Neben weiteren Betten findet sich in diesem auch ein Kinderbett für Lene.
Samuel hat derweil eine ganz andere Entdeckung gemacht: Auf seinem Kopfkissen wartet als kleiner Willkommensgruß eine Tüte Fruchtgummi. „Mama, darf ich?“ „Ausnahmsweise, wir sind schließlich im Urlaub“, nickt Rebekka. „Aber lass dir noch Platz fürs Abendbrot …“

WER SCHLÄFT WO? Kaum im Familienzimmer angekommen stürmen die beiden ältesten Geschwister direkt das Hochbett. Keine Frage: Lene will direkt hinterher. Wenn sie wüsste, dass im Nebenzimmer bereits ein eigenes Kinderbett auf sie wartet.

Nach dem gemeinsamen Abendessen stürmen die Kids direkt die Spielecke: Hier erwarten sie nicht nur allerlei Bücher, Gesellschaftsspiele, ein Autoteppich und eine tolle Holzeisenbahn, sondern auch jede Menge andere Kids, die mitspielen wollen. Doch als Mia den lebensgroßen Wolf im Eingangsbereich gleich nebenan auf seine Ritt-Tauglichkeit prüfen will, kippt die Stimmung zwischen den Geschwistern. Alle sind müde, alle wollen gleichzeitig auf den Wolf, keiner will nachgeben. Die ersten Tränen kullern. „Höchste Zeit fürs Bett“, kürzt Jochen den Streit zwischen den Kids ab. Nach einer Gute-Nacht-Geschichte schlafen die drei dann auch schnell und friedlich ein.

IN DER JUGENDHERBERGE WOLFSTEIN WIRD AUCH AN DIE GROSSEN GEDACHT

Für Rebekka und Jochen aber ist der Tag noch nicht zu Ende: Dank des Babyfons auf dem Zimmer können sie noch entspannt einen Drink im Bistro der Jugendherberge nehmen. „Wie lange ist es her, dass wir alleine etwas Trinken waren?“, schmunzelt Jochen. „Viel zu lange“, findet Rebekka. „War mal wieder höchste Zeit.“

HIER KOMMT KEINER ZU KURZ

Zum Start in den Samstag lässt es Familie Kirsch entspannt angehen. Erst einmal wird am Frühstücksbuffet ausgiebig genascht: Brötchen, Gemüse, Käse und Wurst, Kaffee, Saft, Kakao & Co. stehen bereit. Ebenso ein Hochstuhl für Lene. „Cool, dass man sich so viel nehmen kann, wie man will“, findet Mia. „Es gibt sogar Obst und Müsli!“ „Wo? Das will ich auch“, fragt Samuel und ist direkt aufgesprungen. „Ich zeig‘s dir!“ Schwups sind die zwei Großen vom Familientisch verschwunden. Während Rebekka und Jochen über Ausflugsziele am Nachmittag nachdenken – vielleicht in den Wildpark? –, bohrt Lene mit dem Zeigefinger in aller Ruhe Löcher in die Reiswaffel, die sie am Kinderbuffet entdeckt hat.

MEHR ALS EINE UNTERKUNFT FÜR DEN FAMILIENURLAUB

Da kommt Samuel zurück: „Ich glaub, ich bin doch schon fertig. Kann ich schon mit Mia auf die Rutsche?“ „Rutsche? Welche Rutsche?“, hakt Jochen nach. „Haben wir gerade entdeckt: im Innenhof! Schau, da vorne – du kannst sie von hier aus sehen.“ „Okay, wenn ihr hier fertig seid“, willigt Jochen ein. Keine Frage, dass Lene ihre Geschwister nur ungern allein ziehen lässt. Kaum entfernen sich die zwei vom Tisch, verleiht die Jüngste ihrem Protest lautstark Ausdruck. „Ist ja gut“, lacht Jochen. „Wenn deine Geschwister gut aufpassen, darfst du mit.“ „Logo!“, nickt Mia. „Danke, Große“, freut sich Rebekka. „Wir trinken noch aus und kommen nach.“ Zehn Minuten später schaut sie auf die Uhr: „Hui, ich hab gar nicht gemerkt, wie die Zeit vergeht.“ „Ja“, grübelt Jochen. „Ist auch verdächtig ruhig da hinten bei den Kids, oder?“ Rebekka nickt: „Wir gucken lieber mal nach. Nicht, dass sie Quatsch anstellen.“

Von wegen! Kaum im Innenhof angekommen, entdecken die Eltern ihre drei Rabauken innig vereint beim Matschen im Sandkasten. „Hey, was baut ihr denn da Schönes?“ „Die Jugendherberge“, antwortet Samuel, während er konzentriert den Sand mit den Händen bearbeitet. „Das hier ist der Berg, hier das ist die Jugendherberge. Jetzt fehlt nur noch ein Wolf.“ „Und wir, wir fehlen auch noch“, findet Rebekka. „Mia, Samuel, Lene, Papa und ich – ein Wolfsrudel auf Reisen …“

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