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Blogger verraten ihre Geheimtipps: Cityguide Nürnberg

Kein Advent ohne Kakao und gebrannte Mandeln auf dem Weihnachtsmarkt, oder? Einen der schönsten Weihnachtsmärkte Deutschlands findet Ihr im historischen Stadtkern von Nürnberg. Aber die bayrische Stadt hat noch eine Menge mehr zu bieten, auch im Winter. Wir erzählen Euch daher heute von unseren liebsten Ausflugszielen in Nürnberg und haben außerdem noch familientaugliche Insidertipps in petto: Sie kommen von der Nürnberger Bloggerin Susanne („Ich lebe! Jetzt!“). Sie weiß, wo Ihr Eichhörnchen füttern und Eure Sinne auf die Probe stellen könnt.

Unsere Tipps

Citytrip Nürnberg: Lebkuchenführung

Für viele Menschen ist Weihnachten untrennbar mit Lebkuchen verbunden. Bei einer Stadtführung durchs winterliche Nürnberg könnt ihr alles über die Anfänge des Süßgebäcks, das auf fränkische Klosterbrüder des 14. Jahrhunderts zurückgeht, erfahren. Die Führungen starten jeden Samstag im Advent um 12:10 Uhr vor dem alten Rathaus. Ganz in der Nähe lädt danach der Nürnberger Christkindlesmarkt zum Bummeln an. Aber auch in den anderen Stadtteilen könnt Ihr kleine Weihnachtsmärkte erkunden.

Citytrip Nürnberg: Ab in den Untergrund

Was viele nicht wissen: Nürnberg hat einen lebendigen Untergrund. Die Stadt ist durchwurzelt von vielen unterirdischen Gewölben. Von 1973 bis 1977 wurde unter Nürnbergs Hauptbahnhof der modernste Atombunker der Stadt errichtet. Bis heute lagern in dem für 2450 Menschen ausgelegtem Luftschutzraum Suppenschüsseln, Klopapier und Babywindeln für bis zu 14 Tage. Auch der Rest der Stadt ist untergraben von historischen Felsengängen, die die Nürnberger Bürger über Jahrhunderte in den Sandstein unter der Stadt gegraben haben. Seit dem 14. Jahrhundert wurde hier hauptsächlich Bier gereift und gelagert. Den Nürnberger Untergrund könnt ihr bei Führungen des Fördervereins Nürnberger Felsengänge entdecken.

Citytrip Nürnberger: Tiefer Brunnen der Kaiserburg

Moderne Unterbringung in historischen Gemäuern: Die Jugendherberge Nürnberg befindet sich in den ehemaligen Stallungen der Kaiserburg. Von dort aus sind es nur ein paar Schritte zu einem der wichtigsten Bestandteile der Burg: der im 14. Jahrhundert zum ersten Mal erwähnte „Tiefe Brunnen“ ist 50 Meter tief und war bei Belagerungen unerlässlich, weil er eine autonome Wasserversorgung ermöglichte. Die Tiefe des Schachtes wird bei den Führungen mithilfe einer Kamerafahrt sichtbar.

Und sonst noch so?

Ein Ausflug in die angrenzende Stadt Erlangen können wir Euch auch von Herzen empfehlen. Auf ihrem Blog „Mama geht online“ verrät Bloggerin Anke ihre liebsten kostenlosen Ausflugsziele in Erlangen.

Zwillingspapa Sven berichtet auf „Zwillingswelten“ von einem Tag mit Kindern in Nürnberg. Mit dabei sind das Schulmuseum, sowie das Museum für Industriekultur.

Tipps von Susanne (Ich lebe! Jetzt!)

Seit 2012 schreibt Suse auf ihrem Blog „Ich lebe! Jetzt!“ über nachhaltiges Familienleben, übers Reisen und übers Essen. Hier verrät sie, was Ihr bei einem Besuch in „ihrer“ Stadt Nürnberg nicht verpassen solltet.

Citytrip Nürnberg: Museum für Kommunikation

Für Familien ist gute Kommunikation im Alltag wichtig. Doch was ist Kommunikation überhaupt? Im Museum für Kommunikation in Nürnberg geht es nicht nur um die Anfänge der Kommunikation durch Sprache, man kann hier Nachrichten per Flaschenpost verschicken, ein altes Postamt benutzen und interessante Dinge über die Nutzung sozialer Medien lernen.
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Citytrip Nürnberg: Der Turm der Sinne

Was wir wahrnehmen ist nicht immer wahr. Wer sich selbst und seine Sinne einmal auf die Probe stellen möchte, der sollte unbedingt den Turm der Sinne besuchen. Hier werden Riesen zu Zwergen und umgekehrt. Man sollte aber nicht alles glauben, was man sieht, hört, fühlt, riecht oder schmeckt…
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Citytrip Nürnberg: Eichhörnchen auf dem Westfriedhof

Es mag sonderbar klingen, aber auf Nürnbergs Westfriedhof kann man zahme Eichhörnchen füttern. Wer Lust auf ein bisschen Stille hat, der sollte sich mit einer Tüte Nüssen bewaffnet auf den Friedhof begegnen. Hier flitzen die kleinen Tierchen mit ihren buschigen Schwänzchen aufgeregt hin und her und warten darauf, ihre Vorräte aufzufüllen.
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Citytrip Nürnberg: Kindertheater

Die Nürnberger spielen gerne Theater, ganz besonders für Kinder. Alle zwei Jahre finden hier das Festival Panoptikum und das Kinderfigurentheater-Festival statt. Aber auch außerhalb der Festivalzeit bieten die Kindertheater Mumpitz, Salz und Pfeffer, Pfütze und Rootslöffel ein abwechslungsreiches Programm.
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Citytrip Nürnberg: Cadolzburg

Wer mit Kindern nach Nürnberg reist, dem sei ein Ausflug zur Burg Cadolzburg empfohlen. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln in einer knappen halben Stunde zu erreichen. Seit wenigen Jahren ist die Burg restauriert und für Besucher zugänglich gemacht worden.

Das Museum ist ein Mitmachmuseum. Große und kleine Besucher können riechen, wie es in der Schlossküche duftete, Zeichentrickfilme über die Geschichte der Burg ansehen oder sich selbst als Ritter oder Zofe verkleiden und Tanzschritte aus längst vergangenen Zeiten einstudieren.
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Citytrip Nürnberg: Historisches Flussbad Fürth

Schwimmbäder können manchmal ganz schön überfüllt sein. Wer es lieber ruhiger und natürlicher mag, der fährt mit dem ÖPNV in die Nachbarstadt. Fürth und Nürnberg sind an den Grenzen zusammengewachsen, legen aber großen Wert auf ihre Unabhängigkeit.

Direkt an der Rednitz war früher ein öffentliches Bad, jetzt ist Baden verboten, aber man kann herrlich die Beine ins Wasser baumeln lassen und an der Uferpromenade Skaten oder Roller fahren. Zur Stärkung geht es dann ins Café Badehaus.
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rnberg ist auf jeden Fall eine Reise wert – und eine Übernachtung in der Jugendherberge versetzt euch zurück in die 950-jährige Vergangenheit der Stadt: sie befindet sich zentral gelegen in der Nürnberger Burg. Nur ein paar Treppenstufen den Hügel runter landet ihr direkt in der Innenstadt.

Habt Ihr noch weitere Insidertipps für Nürnberg?

Sandra Lachmann

Mit der Patchwork-Familie im Grünen, mit einem Workshop auf einer Nordsee-Insel oder mit Freundin in der Großstadt: Sandra hat bereits in ganz unterschiedlichen Situationen in einer Jugendherbergen eingecheckt. Die Vielfalt hat die Bloggerin so begeistert, dass sie noch mehr über die Jugendherbergen von heute erfahren wollte. Daher tourt sie nun durch Deutschland und schreibt hier über ihre Erlebnisse und Aufenthalte. Weitere DJH-Stories liefert die 39-jährige Bremerin auch für heiterbisstuermisch.de.

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